Mensch und Kirche

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BeitragVerfasst: 3. Oktober 2006 00:11 
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Moin allerseits,

Vielleicht kennt Ihr noch meine Fantasien von einer Fusion von Anglican Communion und Utrechter Union.

Ich bin über einen...etwas anderen...Ansatz gestolpert. Die These: ECUSA (oder TEC, wie sie mittlerweile gerne tituliert wird) wird nicht aus der Anglican Communion geschmissen, sondern sie verläßt die Communion "freiwillig" und fällt in die (angeblich offenen ;-) ) Arme der Alt-Katholiken.

Und in den dortigen Kommentare gibt es viele Begeisterung von der Idee. :o

Interessanterweise wurde (so meine Mutter) ein längerer Artikel über Utrechter-Alt-Katholiken in der örtlichen Zeitung in Minnesota geschrieben. Ob das Zufall war?

Die weitere Dimension ist, dass die s.g. "Global South"-Primas neulich offen nach einem de facto neuen US-Provinz der Anglican Communion rufen, und verlangen von TEC, dass sie ++Katherine nur s.z.s. in Begleitung eines (männlichen) Bischofs nach Lambeth schicken, wenn überhaupt.

Und die Anglican Communion möchte sich, so ++Rowan, mittels eines Convenants definieren lassen. Wer ist Vorsitzender der Kommission, die dieses Covenant entwerfen soll? ++Drexel Gomez, Primas der West Indies, der u.a. schreibt:

++Drexel hat geschrieben:
...as a Province, we have to determine our future relationship with ECUSA and the Province of Canada. Our present position is that we exist in a state of impaired relationship at the formal level with both Provinces...


Das heißt, die Chancen, dass ECUSA in der Anglican Communion bleibt, werden immer kleiner. Ob das o.g. Szenario Sinn macht?

Kann es sein, dass ich "wider Willen" Alt-Katholik werde? ;-) :-D

Was meint Ihr?

Cheers,

John

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BeitragVerfasst: 3. Oktober 2006 02:57 
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John Grantham hat geschrieben:
Die These: ECUSA (oder TEC, wie sie mittlerweile gerne tituliert wird) wird nicht aus der Anglican Communion geschmissen, sondern sie verläßt die Communion "freiwillig" und fällt in die (angeblich offenen ;-) ) Arme der Alt-Katholiken.


Von mir aus gerne... :D
Ich liebe die Blogs der Episkopalen, benutze sowieso ein lectionary der TEC und kann dann wahrscheinlich problemlos dem Order of Julian of Norwich in Wisconsin beitreten, sobald ich meine "Herr, rette mich, aber noch nicht sofort"-Phase hinter mir habe.

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BeitragVerfasst: 3. Oktober 2006 11:53 
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Das Ganze ist etwas zwiespältig.
Auf der einen Seite würde ich mir ein engeres Zusammengehen von AKK und AC wünschen, mit einer Lösung des Problems der konkurrierenden Jurisdiktionen in Europa, auf der anderen Seite stellt sich die Frage, was denn eigentlich "die Anglican Communion" ist.

Auf dem Papier existiert sie zwar, aber de facto? :(

Dabei ist für mich klar, daß mir der liberal-katholische Teil, wie er sich in der ECUSA darstellt, weitaus näher ist als der konservativ-evangelikale Teil, für den der nigerianische Primas steht.

Die CoE versucht in guter englischer Tradition vermittelnd zwischen beiden zu stehen, wird sich aber über kurz oder lang entscheiden müssen, fürchte ich.

Wenn aber eine Spaltung unvermeidbar ist (und der Teil, für den Akinola spricht, scheint dazu entschlossen zu sein), fände ich einen Zusammenschluss zwischen Utrechter Union und TEC sehr schön.

Viele Grüße,
Werner


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BeitragVerfasst: 3. Oktober 2006 14:39 
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Werner hat geschrieben:
Wenn aber eine Spaltung unvermeidbar ist (und der Teil, für den Akinola spricht, scheint dazu entschlossen zu sein), fände ich einen Zusammenschluss zwischen Utrechter Union und TEC sehr schön.


Frage ist allerdings, wollen das die Alt-Katholiken wirklich? Käme es zu einer Wahl zwischen TEC und Canterbury, zum Beispiel, was würden die Alt-Katholiken tun?

Das Szenario, wie es im verlinkten Blog dargestellt wird, ist, dass TEC quasi über Utrecht weiterhin in communio mit Canterbury bleiben könnte. Ich frage mich allerdings, ob das überhaupt geht.

Und dadurch würden wieder overlapping jurisdictions entstehen -- dieses Mal in Nordamerika: die "anglikanische", die in communio mit Canterbury steht und aus AMiA, CANA und ausgetretenen Episcopalians bestehen würde; und die alt-katholische, die der liberale Rest von TEC und evtl. die Anglican Church of Canada bilden würden.

Das ist alles irgendwie schwer vorstellbar...

Cheers,

John

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BeitragVerfasst: 3. Oktober 2006 21:25 
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mit der "Communio mit Canterbury" ist das so eine Sache.
Es ist ja nicht so, daß Canterbury einen Zentralstellung hat wie Rom.
Ich denke vielmehr, daß nach einem Ausscheiden der TEC und der Kanadier aus der AC die dann in der Mehrheit befindlichen Konservativen Canterbury die Communio mit ihnen nur bei Wohlverhalten Canterburys gestatten würden.

Wobei ich nicht den Eindruck habe, daß dieser Partei des Konfliktes die Communio mit Canterbury sonderlich wichtig wäre, sie sind da ein bisschen wie die Piusbrüder in der RKK, die sich für die wahren Römer halten, so hält sich (jedenfalls mein Eindruck) Akinola und Co für das "wahre Canterbury"

Auch die Utrechter Union würde daher über kurz oder lang Farbe bekennen müssen....

Grüße
Werner


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BeitragVerfasst: 3. Oktober 2006 22:12 
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John Grantham hat geschrieben:

Frage ist allerdings, wollen das die Alt-Katholiken wirklich? Käme es zu einer Wahl zwischen TEC und Canterbury, zum Beispiel, was würden die Alt-Katholiken tun?

Das Szenario, wie es im verlinkten Blog dargestellt wird, ist, dass TEC quasi über Utrecht weiterhin in communio mit Canterbury bleiben könnte. Ich frage mich allerdings, ob das überhaupt geht.
Und dadurch würden wieder overlapping jurisdictions entstehen -- dieses Mal in Nordamerika: die "anglikanische", die in communio mit Canterbury steht und aus AMiA, CANA und ausgetretenen Episcopalians bestehen würde; und die alt-katholische, die der liberale Rest von TEC und evtl. die Anglican Church of Canada bilden würden.

Das ist alles irgendwie schwer vorstellbar...

Cheers,

John


Da habe ich auch meine Zweifel.

Winnie


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BeitragVerfasst: 4. Oktober 2006 17:06 
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Was die derzeitige Auseinandersetzung innnerhalb der Anglican Communion angeht, hier ein Link zur Predigt des Erzbischofs Ndungane aus Kapstadt von dieser Woche und ein Kommentar dazu aus dem Guardian. Aus Nigeria wird ja im Moment der Eindruck vermittelt, die Global South-Diözesen ständen geschlossen hinter Akinola:

http://www.southwark.anglican.org/cathe ... 061001.htm

http://commentisfree.guardian.co.uk/ste ... r.friendly

Übrigens tauchte inzwischen die Frage auf, ob anglikanische Christen in Nigeria oder Uganda, die mit Akinola nicht übereinstimmen, jetzt auch einen Anspruch auf "Alternative Primatial Oversight" haben könnten... :wink:

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BeitragVerfasst: 4. Oktober 2006 17:25 
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Werner hat geschrieben:

Auch die Utrechter Union würde daher über kurz oder lang Farbe bekennen müssen....

Grüße
Werner


Was meinst Du denn mit Farbe bekennen?


Winnie


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BeitragVerfasst: 4. Oktober 2006 22:23 
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Irgendwie ist mir der Überblick mittlerweile völlig verloren gegangen.

Die Utrechter Union (und mit ihr die Altkatholische Kirche) liegt weitgehend mit der jetzigen TEC (ehem. ECUSA) auf einer Wellenlinie (Erlaubt Frauenweihe und Homosegnungen).

Die anglikanische Südhalbkugel ist weitgehend dagegen.

Die 'eigentliche' AngK weiß noch nicht wo sie steht.

Die Orthodoxie hat in Canterbury angeklopft, obwohl Canterbury die Frauenweihe erlaubt.

Stimmt das jetzt so?

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BeitragVerfasst: 4. Oktober 2006 22:35 
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Flo77 hat geschrieben:
Irgendwie ist mir der Überblick mittlerweile völlig verloren gegangen.

Die Utrechter Union (und mit ihr die Altkatholische Kirche) liegt weitgehend mit der jetzigen TEC (ehem. ECUSA) auf einer Wellenlinie (Erlaubt Frauenweihe und Homosegnungen).


Richtig.

Flo77 hat geschrieben:
Die anglikanische Südhalbkugel ist weitgehend dagegen.


Nicht ganz. Viele anglikanische Kirchen erlauben die Frauenordination, allerdings teilweise nur zum Diakon- oder Priesteramt. Wo die südlichen Kirchen im großen und ganzen mit TEC und ACC nicht mehr klar kommen ist in der Frage der Homosexualität, vor allem in der Frage, ob praktizierende Homosexuelle geistliche Ämter ausführen dürfen und in der Segnung homosexueller Paare.

Flo77 hat geschrieben:
Die 'eigentliche' AngK weiß noch nicht wo sie steht.


Wenn Du mit "eigentliche AngK" die Church of England meinst, das ist zwar etwas grob formuliert, aber es stimmt.

Flo77 hat geschrieben:
Die Orthodoxie hat in Canterbury angeklopft, obwohl Canterbury die Frauenweihe erlaubt.


Nein. Das russische Inlandspatriarchat -- russische Orthodoxie also -- hat bei einigen konservativen Bistümern bei TEC angeklopft -- d.h. bei s.g. Mitglieder der Anglican Communion Network, u.a. bei +Duncan von Pittsburgh, und hat die Wiederaufnahme von Beziehungen angeboten. +Duncan hat zurück geschrieben und auf die Frauenordination hingewiesen, aber ob die Inlands-Russen darauf geantwortet haben, weiß ich nicht.

Alles klar? ;-)

Cheers,

John

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BeitragVerfasst: 5. Oktober 2006 09:04 
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Kann es sein, daß der angelsächsische Raum eine unwahrscheinliche Vorliebe für unverständliche Abkürzungen hat? :wink:

D.h. das Inlandspatriarchat der Moskauer hat beim konservativen Flügel innerhalb der liberalsten Schiene der amerikanischen Anglikaner angeklopft?

Warum nicht bei den ohnehin konservativeren, deren Abkürzung mir entfallen ist?

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BeitragVerfasst: 5. Oktober 2006 09:33 
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Flo77 hat geschrieben:
Kann es sein, daß der angelsächsische Raum eine unwahrscheinliche Vorliebe für unverständliche Abkürzungen hat? :wink:

D.h. das Inlandspatriarchat der Moskauer hat beim konservativen Flügel innerhalb der liberalsten Schiene der amerikanischen Anglikaner angeklopft?

Warum nicht bei den ohnehin konservativeren, deren Abkürzung mir entfallen ist?

Konservativ und liberal in der AC sind nicht so einfach auseinanderzuhalten wie in der RKK, weil es in der AC auch noch die (senkrecht zur Schine konservativ-liberal verlaufende) Schiene katholisch-evangelikal gibt.

Akinola ist, soweit ich weiß, zwar recht konservativ, aber auch sehr evangelikal, der Großteil der TEC ist zwar liberal, aber dafür eher katholisch.

Es gibt aber auch welche, die konservativ und katholisch sind, die Anglo-Katholiken, aber die werden schon von Rom so heftig umworben, daß sie den Orthodoxen wahrscheinlich deswegen suspekt sind.

Dann gibt es noch welche, die eher liberal und evangelikal sind, aber ich weiß nicht, ob die eine eigene Gruppierung bilden.

Viele Grüße,
Werner


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BeitragVerfasst: 5. Oktober 2006 12:18 
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Werner hat geschrieben:
Flo77 hat geschrieben:
Kann es sein, daß der angelsächsische Raum eine unwahrscheinliche Vorliebe für unverständliche Abkürzungen hat? :wink:

D.h. das Inlandspatriarchat der Moskauer hat beim konservativen Flügel innerhalb der liberalsten Schiene der amerikanischen Anglikaner angeklopft?

Warum nicht bei den ohnehin konservativeren, deren Abkürzung mir entfallen ist?


Es gibt diverse solche Gruppierungen, zum Beispiel die s.g. "Traditional Anglican Communion" (TAC), die von alten Anglo-Katholiken gegründet wurde, die damals mit der Frauenordination nicht einverstanden waren und deswegen ausgetreten sind -- und die in Verhandlungen mit Rom sind, damit sie eine s.z.s. unierte anglikanische Kirche werden. Interessanterweise hält Rom sie aber eher auf Armlänge...

Dann gibt es Forward in Faith (FiF), die anglo-katholisch und konservativ ist (und noch in der AC ist), aber die auch eine gewisse Nähe zu Rom hat und deswegen für die Orthodoxen wahrscheinlich wenig schmackhaft ist.

Das interessante ist, TEC hatte in den 70ern eine relativ große Nähe zu den Orthodoxen entwickelt. Als Zeichen davon wurden Ikonen bei uns auf einmal modisch (für eine lange Zeit hatten wir eine prominent auf der TEC-Homepage, zum Beispiel). Dann kam die Frauenordination 1979, und alles wurde auf Eis gelegt; die Anglo-Katholiken, die mit der FO nicht einverstanden waren, gingen meistens zu Rom über (wobei viele auch orthodox wurden) oder gründeten eigene Kirchen (wie die TAC oder auch die Anglican Province of Christ the King). Solche Gruppierungen konnten sowieso nicht viel mit den Orthodoxen anfangen.

Als Gegenpol gibt es z.B. Affirming Catholicism -- liberal-katholisch und im Moment besonders stark in den USA -- und die englische Schwestergruppe.

Dann gibt es z.B. evangelisch-konservative Gruppen in der C of E dazu.

Werner hat geschrieben:
Konservativ und liberal in der AC sind nicht so einfach auseinanderzuhalten wie in der RKK, weil es in der AC auch noch die (senkrecht zur Schine konservativ-liberal verlaufende) Schiene katholisch-evangelikal gibt.


Richtig. Wobei "liberal-evangelisch" gibt es nicht viele. Die meisten Gemeinden und Bistümer sind irgendwo in der Mitte.

Werner hat geschrieben:
Akinola ist, soweit ich weiß, zwar recht konservativ, aber auch sehr evangelikal, der Großteil der TEC ist zwar liberal, aber dafür eher katholisch.


Auch richtig. Die afrikanischen und asiatischen Kirchen entstanden aus der Missionierung Afrikas im 19. Jahrhundert, und die Missionsarbeit damals wurde meistens von evangelischen Anglikanern gemacht, die mit der "schleichenden Katholisierung" der AC nicht einverstanden waren.

Das ist auch ein Grund, wieso die Church of England noch relativ konservativ ist (im Vergleich zu den anglikanischen Kirchen in Amerika, Kanada, Schottland und Irland), weil diese Afrikaner und Inder nun nach England ausgewandert sind, wo sie immer mehr Gewicht innerhalb der C of E haben -- während die "nativen" Engländer die Kirche immer weniger besuchen. In so fern gibt es auch eine große Spannung innerhalb der C of E.

Das Imperium schlägt zurück, sozusagen. :-P

Cheers,

John

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BeitragVerfasst: 27. Oktober 2013 13:59 
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http://episcopaldigitalnetwork.com/ens/ ... in-europe/

Ein Gespräch zw. Erzbischof Vercammen und Bischof Whalon.


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BeitragVerfasst: 27. Oktober 2013 16:06 
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Das wäre gar nicht mal schlecht. Evtl. wird dann die liturgische Spannbreite der Kirche größer und die lokale Autonomie. In USA kooperiert die Episkopale Kiche längst mit verschiedenen Kirchen, die aus altkatholischer Zusammenhängen entstanden sind. Ich hoffe nur nicht, dass wir dann aus Nettikette immer Clintons zu Geburtstagen gratulieren müssten. Enge Kooperation gibt es in Polen mit unserer mariavitsiche ökumenischen Kongregation: die Messe für die enstehende episkopale Gemeinde wird vom Oberen und ak mariavitischen Priester gehalten.

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Mariae vitam imitantes


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