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IBK Bischofstreffen im Vorfeld des 30. Int. AK-Kongresses
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Autor:  Ulrich Schürrer [ 30. August 2010 19:32 ]
Betreff des Beitrags:  IBK Bischofstreffen im Vorfeld des 30. Int. AK-Kongresses

Zitat:
22.08.10 13:36
Bischofstreffen im Vorfeld des 30. Internationalen Altkatholikenkongresses

Aufgrund der Einladung der Internationalen Altkatholischen Bischofskonferenz trafen sich die folgenden Bischöfe und Theologen vom 6. bis 8. August 2010 in Wislikofen/CH:

Erzbischof Dr. Joris Vercammen, Bischof Dr. Dirk Jan Schoon, Bischof Dr. Matthias Ring, Bischof Dr. Harald Rein, Bischof Dušan Hejbal, Bischof Dr. John Okoro, Bischof Dr. Wiktor Wysoczanski, Prof. Dr. Urs von Arx und Prof. Dr. Franz Segbers von den Altkatholischen Kirchen der Utrechter Union, Bischof Dr. Isaac Mar Philoxenos, Bischof Joseph Mar Barnabas und Bischof Dr. Geevarghese Mar Theodosius von der Mar Thoma Kirche, Bischof Dr. Godofredo J. David und Prof. Dr. Terry Revollido von der Unabhängigen Philippinischen Kirche (Iglesia Filippina Independiente - IFI), Bischof Carlos Lopez Lozano von der Spanish Episcopal Reformed Church, und Bischof Ludwik Jablonski von der Altkatholischen Kirche der Mariaviten.

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Das dreitägige Treffen konzentrierte sich auf die Ekklesiologie und hatte eine gemeinsame Reflektion über die theologische Identität dieser episkopal-synodal strukturierten Kirchen zum Ziel. Dies ermöglichte den anwesenden Bischöfen und Theologen, die verschiedenen Kirchen tiefer kennen zu lernen und ihre Gemeinschaft zu stärken.

Im ersten Teil des Programms wurden die verschiedenen Kirchen vorgestellt. Im zweiten Teil präsentierten die Professoren Dr. Urs von Arx (Utrechter Union, Dr. Terry Revollido (Unabhängige Philippinische Kirche, IFI) und Bischof Dr. Isaac Mar Philoxenos (Mar Thoma Kirche) in drei Vorträgen vertieft die verschiedenen Ekklesiologien ihrer Kirchen. Zuletzt stellte Prof. Dr. Franz Segbers das Projekt „Katholizität und Globalisierung“ vor, das die IFI, die Utrechter Union und die US-Amerikanische Episcopal Church gemeinsam durchgeführt hatten.

Alle Teilnehmer waren berührt vom Reichtum des theologischen und spirituellen Austausches, von der Gelegenheit, einander persönlich zu treffen und die Erfahrungen von Kirchen in verschiedenen Kontexten zu teilen. Für einige Teilnehmer – wie die Delegierten der Mariaviten, der Mar Thoma Kirche und der IFI - war es das erste Mal, dass sie sich auf einer persönlichen Ebene begegnen konnten. Auf diese Art werden ökumenische Beziehungen – über alle schriftlichen Dokumente und Abkommen hinaus – lebendig und fruchtbar. Dies ist der Weg, wie wir Vorurteile vermeiden und die Schwierigkeiten der jeweils anderen verstehen können.

Trotz unseres unterschiedlichen geschichtlichen Hintergrundes und unserer verschiedenen Traditionen haben wird mehrere Ähnlichkeiten zwischen unseren Kirchen entdeckt, welche die gemeinsame apostolische und katholische Tradition teilen und deren Ziel es ist, den christlichen Glauben im Leben der Menschen wichtig zu machen. Unsere Gespräche haben deutlich gemacht, dass weiterführende theologische Überlegungen fruchtbar sein könnten. Deshalb soll eine theologische Konsultation unter Beteiligung der Utrechter Union, der IFI und der Mar Thoma Kirche organisiert werden. Konkret sollen folgende Schritte unternommen werden:

- Der Mar Thoma Kirche wird vorgeschlagen, eine Einladung für diese Konsultation auszusprechen, damit die Mitglieder sich 2011 in Indien treffen können.

- Die Resultate dieser Konsultation werden den teilnehmenden Kirchen mitgeteilt.

- Danach werden sich die Bischöfe für eine weitere Überprüfung wieder treffen.

Ausserdem stimmten die teilnehmenden Bischöfe einer verstärkten Zusammenarbeit ihrer Repräsentanten in ökumenischen Gremien zu, um gemeinsam mit einer stärkeren Stimme sprechen zu können.

Während dieses Treffens betonten die Bischöfe der Utrechter Union die Notwendigkeit, die ökumenische Berufung der Altkatholischen Kirchen hervorzuheben. Sie waren sich der Aufgabe bewusst, in ihren Kirchen das Bewusstsein für die gemeinsame Verantwortung und für den gegenseitigen Nutzen von ökumenischer Zusammenarbeit zu fördern.

Kirche zu sein bedeutet Mission. Mission beinhaltet das Teilen des Reichtums des Lebens Christi. Die Teilnehmer waren sich ihrer Verantwortung für dieses Teilen bewusst, das die Gemeinschaft von Kirchen im Allgemeinen und innerhalb jeder Kirche im Besonderen stärkt.



Wislikofen, 8. August 2010

Quelle: http://www.utrechter-union.org/pagina/1 ... feld_des_3

Autor:  Silesia [ 30. August 2010 21:02 ]
Betreff des Beitrags:  Re: IBK Bischofstreffen im Vorfeld des 30. Int. AK-Kongresse

Das ist bestimmt eine intertessante und fruchtbare Sache gewesen ...

Autor:  tmansor [ 31. August 2010 02:17 ]
Betreff des Beitrags:  Re: IBK Bischofstreffen im Vorfeld des 30. Int. AK-Kongresse

Mir kommt die Meldung irgendwie bekannt vor ...

Autor:  Silesia [ 31. August 2010 07:23 ]
Betreff des Beitrags:  Re: IBK Bischofstreffen im Vorfeld des 30. Int. AK-Kongresse

Tarec, was meisnt Du damit ...?

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