Mensch und Kirche

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BeitragVerfasst: 16. März 2013 12:15 
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Hallo,

eine sehr interessante Nachricht (ich habe sie auch im christ-kath. Strang veröffentlicht, da die Sache sowohl die Anglikaner als auch die Altkatholiken der UvS betrifft):

Zitat:
Ökumenischer Dialog zwischen der Union von Scranton und der Free Church of England


Die innerhalb der anglikanischen Kirchengemeinschaft seit etlichen Jahren geführten Innovationsdebatten

haben nicht nur viele dem katholischen Erbe verhafteten Gläubige verunsichert, sondern auch die

traditionell starken ökumenischen Beziehungen der Anglikaner nach Außen verkompliziert.

Innerhalb der Nordisch-Katholischen Kirche (NKK) und deren Mutterkirche, der Polnisch-Katholischen Nationalkirche

(PNCC) wurde nach Möglichkeiten geforscht, ob es möglich wäre, Nicht-Katholiken, die nach einer neuen kirchlichen

Heimat suchen, mit der Union von Scranton ein Mittel zur Erreichung dieses Zieles anzubieten. In diesem Bestreben wurden

im Jahre 2012 konstruktive Gespräche mit der Free Church of England initiiert.

Beschluss der Internationalen Katholischen Bischofskonferenz der Union von Scranton (ICBC)

vom 15. September 2012

Die ICBC beauftragt, im Namen der Union von Scranton, Bischof Dr. Roald N. Flemestad einen Dialog mit der

Free Church of England mit dem letztendlichen Ziel einer vollen Mitgliedschaft in der Union von Scranton zu beginnen.

Die Gespräche werden gemäß den

„Anforderungen für die Sakramentengemeinschaft mit der Polnisch-Katholischen Nationalkirche (PNCC) vom Oktober 2010“

geführt. Seit diesem Beschluss kam es mehrfach zu Begegnungen zwischen Bischof Flemestad und Vertretern der

Free Church of England. Zuletzt traf sich die Dialoggruppe am 11./12. Februar 2013 in Scranton (USA) an dem

die Bischöfe der Polnisch-Katholischen Nationalkirche (PNCC), der Nordisch-Katholischen Kirche (NKK),

sowie der Free Church of England beteiligt waren. Im Lichte dieser Tagung der dort vorgestellten Dokumente

sowie der sehr fruchtbaren Diskussionen sieht sich die Internationale Katholische Bischofskonferenz (ICBC)

in der Lage, mit der Free Church of England am Aufbau einer katholischen Jurisdiktion im Vereinigten Königreich

zu arbeiten.

Die nächste Dialogstufe bestehet in Rezeptionen des Sachstandes zum einen auf der Internationalen

Katholischen Bischofskonferenz im April 2013, sowie auf einer Tagung des Erweiterten Rates der Free

Church of England im Mai diesen Jahres.



----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Hintergrund:

Die Free Church of England verstand sich ursprünglich als evangelikaler Zweig der

anglikanischen Kirchengemeinschaft. Durch intensive Kontakte zur Malabar Independent Syrian

Church (MISC), vermochte sie einen großen Schritt sowohl auf die katholische, als auch auf die

orthodoxe Tradition zuzugehen. Die Free Church of England gehört den ökumenischen Gremien

des Vereinigten Königreiches an und steht in engster Beziehung zur Reformierten Episkopal Church

in den USA, welche auch einen Zweig in Deutschland unterhält.

Die Reformierte Episkopal Church gehört der ACNA an, mit welcher die PNCC

seit vergangenem Jahr in einem intensiven ökumenischen Dialog steht.


http://christ-katholisch.de/Gemeinde.html

Free Church of England: http://www.fcofe.org.uk/


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BeitragVerfasst: 16. März 2013 12:49 
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John Der Echte

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Ich glaube, ich gebe es langsam auf, irgendwie verstehen zu wollen, was die UvS und die CKKD antreibt. Ich raffe es einfach nicht.


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BeitragVerfasst: 16. März 2013 13:04 
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Nach den obigen Informationen ist die Free Church of England nicht mehr die alte sehr evangelikale Gemeinschaft, sondern ist an einer "Altkatholisierung" interessiert. Und sie könnte vielleicht eine Alternative für konservative Anglokatholiken werden.


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BeitragVerfasst: 16. März 2013 14:07 
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Na ja es herrscht ja eine Affinität zu den Missionchristen, die ja beides verbinden. Ob als Jesuit oder sonstwas, mir ist das Evangelikale, erst recht Biblizistische gar nichts.

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R.I.P.
BeitragVerfasst: 16. März 2013 14:57 
Kirchenlehrerin (in spe)
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JHNewman hat geschrieben:
Ich glaube, ich gebe es langsam auf, irgendwie verstehen zu wollen, was die UvS und die CKKD antreibt. Ich raffe es einfach nicht.

Sieht für mich aus wie eine neue Variante der röm. "Personalprälatur".

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Entwicklung gehört zum Wesen der Kirche. (Bischof Georg Bätzing, Limburg)

Vertraut den neuen Wegen,
auf die der Herr uns weist,
weil Leben heißt: sich regen,
weil leben wandern heißt. (Klaus Peter Hertzsch)


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BeitragVerfasst: 16. März 2013 15:24 
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Eilike hat geschrieben:
JHNewman hat geschrieben:
Ich glaube, ich gebe es langsam auf, irgendwie verstehen zu wollen, was die UvS und die CKKD antreibt. Ich raffe es einfach nicht.

Sieht für mich aus wie eine neue Variante der röm. "Personalprälatur".



Na das ist ja wohl doch was anderes. Es kombiniert eine freilassende Kirchengemeinschaft (wie bei der UU und den Anglikanern), verlangt aber eine 100%-ge Übereinstimmung, und damit auch mehr als bei der Personalprälatur bei der RKK. Organisatorisch ist es keine Inkardierung, nicht einmal eine Unierung, sondern eine Partnerschaft, ideologisch ist es eine 100%-ge Gleichschaltung. Da sind die Römer (bisher!!!) dann doch viel entgegenkommender, indem es Präambeln gibt, die Eigenheiten erlauben.

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BeitragVerfasst: 16. März 2013 15:25 
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John Der Echte

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Péter hat geschrieben:
Nach den obigen Informationen ist die Free Church of England nicht mehr die alte sehr evangelikale Gemeinschaft, sondern ist an einer "Altkatholisierung" interessiert. Und sie könnte vielleicht eine Alternative für konservative Anglokatholiken werden.


Aber, bei allem Guten Willen: WARUM DENN DAS UM HIMMEL WILLEN?

Diese winzige Gruppe der FCofE hat sich doch schon über die REKD und ACNA international vernetzt. Was soll denn jetzt dieses Bündnis mit der UvS? Oder will die UvS ACNA beitreten? Oder will man eine neue altkatholisch-anglikanische Hyperkirche schaffen, die alle die Gruppen sammelt, die sich in ihren Muttergemeinschaften (Utrecht, Canterbury) nicht mehr daheim fühlen? Ich kann mir beim allerbesten Willen nicht vorstellen, wo die gemeinsame Basis der PNCC und der FCofE liegen sollte.

Wie gesagt: Ich verstehe da wirklich nur noch Bahnhof und kann auch nicht im Ansatz eine klare Strategie oder eine sinnvolle ekklesiologische Vision erkennen. Ich bin sehr für Unionen und Kooperationen, aber es muss doch erkennbar sein, warum und wozu. Und da tappe ich hier komplett im Dunkeln.


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BeitragVerfasst: 16. März 2013 16:32 
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JHNewman hat geschrieben:
Wie gesagt: Ich verstehe da wirklich nur noch Bahnhof und kann auch nicht im Ansatz eine klare Strategie oder eine sinnvolle ekklesiologische Vision erkennen.


Tja....das brauchen die doch gar nicht. Auch bei großen (oder sogar kleinen) Sportvereinen kann man die Splitteritis und Neugründeritis seit Jahrzehnten beobachten. Und seit es das Internet für alle gibt, kann dann jeder Spinner, Gernegroß und Profilneurotiker seine Splittereinheiten im Web vorführen und sich an allem erfreuen. Scheinrealität nennt man so etwas.
Dauernde Neuigkeiten suggerieren eine lebendige und große Gemeinschaft.

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Das Gesetz und die Propheten reichen bis zu Johannes; von da an wird das Evangelium vom Reich Gottes verkündigt, und jeder drängt mit Gewalt hinein.

Evangelium nach Lukas 16, 16

Hic fuit


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BeitragVerfasst: 16. März 2013 17:00 
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Es ist strategisch gar nicht so schlecht gedacht. Auch wenn ich, wie gesagt, bei Missisonschristen und Ähnlichen immer Bible-Battle-Abwehr-Anfälle bekommen. Als ich bei Gründung anregte, dass im Alt-Katholischen und Römisch-Katholischen keine super-konservativen "Konvertiten" abfallen (die gehen entweder zu den Tradies oder wollen alt-römischkatholische Liturgie, kombiniert mit liberaler Haltung), sondern dieser Bedarf eher im protestantischen Bereich zu finden ist, wollte das niemand hören. Inzwischen ist mir klar, dass man sich dabei aber den Evangelikalismus-Bazillus - und zwar chronisch - einzuhandeln droht (ist ja gerade neue Mode sich damit zu infizieren, Franziskus will ja auch gerade Rom evangelisieren, wie ich hörte). Dann taucht auch das Problem auf, was denn mit der Größenverhältnisse ist, denn die PNCC schrumpft rasant und die neuen Kirchlein haben mehr oder weniger nur Klerus ohne Volk. Muss man dann nicht Leitungsämter abtreten, verschmelzen und sich dabei selbst ändern?

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BeitragVerfasst: 16. März 2013 17:26 
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Silesia hat geschrieben:
Eilike hat geschrieben:
JHNewman hat geschrieben:
Ich glaube, ich gebe es langsam auf, irgendwie verstehen zu wollen, was die UvS und die CKKD antreibt. Ich raffe es einfach nicht.

Sieht für mich aus wie eine neue Variante der röm. "Personalprälatur".



Na das ist ja wohl doch was anderes. Es kombiniert eine freilassende Kirchengemeinschaft (wie bei der UU und den Anglikanern), verlangt aber eine 100%-ge Übereinstimmung, und damit auch mehr als bei der Personalprälatur bei der RKK. Organisatorisch ist es keine Inkardierung, nicht einmal eine Unierung, sondern eine Partnerschaft, ideologisch ist es eine 100%-ge Gleichschaltung. Da sind die Römer (bisher!!!) dann doch viel entgegenkommender, indem es Präambeln gibt, die Eigenheiten erlauben.


Organisatorisch ist das eine Union, eine Kirchengemeinschaft (föderative Kirche?). Die 100%-e Übereinstimmung ist gar nicht nötig, das Wort "Gleichschaltung" ist nicht korrekt. Die Römer sind nicht entgegenkommender.

Zitat:
Communion does not require from either Church the acceptance of all
doctrinal opinion, sacramental devotion, or liturgical practice characteristicof the other, but implies that each believes the other to hold all the essentials of the Catholic faith.


http://dnkk.no/Sentrale%20sider%20-%20e ... t_2010.pdf

Übrigens: es gibt momentan nur Vorstellungen, Pläne, Verhandlungen, aber keine "fertigen" Tatsachen. Was Du schreibst, ist bloß Spekulation.


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BeitragVerfasst: 16. März 2013 17:34 
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JHNewman hat geschrieben:
Péter hat geschrieben:
Nach den obigen Informationen ist die Free Church of England nicht mehr die alte sehr evangelikale Gemeinschaft, sondern ist an einer "Altkatholisierung" interessiert. Und sie könnte vielleicht eine Alternative für konservative Anglokatholiken werden.


Aber, bei allem Guten Willen: WARUM DENN DAS UM HIMMEL WILLEN?

Diese winzige Gruppe der FCofE hat sich doch schon über die REKD und ACNA international vernetzt. Was soll denn jetzt dieses Bündnis mit der UvS? Oder will die UvS ACNA beitreten? Oder will man eine neue altkatholisch-anglikanische Hyperkirche schaffen, die alle die Gruppen sammelt, die sich in ihren Muttergemeinschaften (Utrecht, Canterbury) nicht mehr daheim fühlen? Ich kann mir beim allerbesten Willen nicht vorstellen, wo die gemeinsame Basis der PNCC und der FCofE liegen sollte.

Wie gesagt: Ich verstehe da wirklich nur noch Bahnhof und kann auch nicht im Ansatz eine klare Strategie oder eine sinnvolle ekklesiologische Vision erkennen. Ich bin sehr für Unionen und Kooperationen, aber es muss doch erkennbar sein, warum und wozu. Und da tappe ich hier komplett im Dunkeln.


Die Details kenne ich nicht. Die Nachricht hat auch mich sehr überrascht. An die Möglichkeit einer Union mit der FCoE hätte ich nicht gedacht (dann eher an die mit klassischen anglokath. Gruppen). Doch ihre (Alt)Katholisierung könnte ich begrüßen.


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BeitragVerfasst: 16. März 2013 17:37 
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Zitat:
International Conversations
12 March 2013

Recently the Free Church of England has received expressions of concern about developments which affect Christian life and witness in the UK (including the likely consecration of women ‘bishops’ in the Church of England), asking whether we are able to provide a home and oversight for those who can not in conscience accept such developments. This we are very happy to do.

Among those who have approached us are the Nordic Catholic Church and the Polish National Catholic Church, who together constitute the Union of Scranton, a communion of Churches of Old Catholic heritage. After initial informal contact, the conversations are now authorised by the International Catholic Bishops Conference of the Union of Scranton and the General Council of the Free Church of England.

Our Churches have very different histories and great care has been taken to see whether this is something that we can do with integrity. Having examined the Declaration of Scranton (the primary doctrinal statement of the Union of Scranton) in the light of our Declaration of Principles, the bishops of the Free Church of England have reported to the General Council that ‘within the degree of latitude permitted by the Bonn Agreement, the Declaration of Scranton is “consonant in substance” with the faith of the Free Church of England.’ On that basis the General Council has agreed that we are able to proceed.

For its part the International Catholic Bishops Conference has released the following statement:

Official Statement from the International Catholic Bishops Conference of the Union of Scranton
On September 15, 2012 the International Catholic Bishops Conference of the Union of Scranton made the following motion:
The ICBC authorizes Bishop Flemestad to begin a dialogue with the Free Church of England on behalf of the Union of Scranton based upon the ‘Requirements for Communion with the Polish National Catholic Church’ (October, 2010) with the eventual goal of membership in the Union of Scranton.
Since then Bishop Flemestad has met on several occasions with representatives of the Free Church of England.
At a meeting in Scranton, Pennsylvania on 11-12 February, 2013, Bishops of the Polish National Catholic Church, the Nordic Catholic Church and the Free Church of England met and had a very fruitful discussion during which documentation was presented and discussed. In light of this meeting the International Catholic Bishops Conference anticipates being able to work with the Free Church of England to build up a Catholic jurisdiction in the United Kingdom.

The next stage is for the conversations to be reported to the International Catholic Bishops Conference in April and to Convocation at its meeting in May.


http://www.fcofe.org.uk/index.php?optio ... &Itemid=27


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BeitragVerfasst: 16. März 2013 17:39 
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John Der Echte

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Eilike hat geschrieben:
JHNewman hat geschrieben:
Ich glaube, ich gebe es langsam auf, irgendwie verstehen zu wollen, was die UvS und die CKKD antreibt. Ich raffe es einfach nicht.

Sieht für mich aus wie eine neue Variante der röm. "Personalprälatur".


Langsam komme ich glaube ich dahinter: Kein Anglokatholik, der nicht ins römische Personalordinariat eintreten möchte, wäre bisher im Traum auf die Idee gekommen, die FCofE überhaupt in Betracht zu ziehen. Dazu sind die viel zu klein und unbedeutend und außerdem durch ihre evangelikale Vergangenheit suspekt.

Deshalb ist eine Art katholischer *Upgrade* für die FCofE gar keine schlechte Idee. Sie kann damit ihren Markt erweitern und ihr Firmenprofil um das Element 'katholisch' und 'in von Rom anerkannter ap Sukzession' erweitern. Mit diesen Elementen kann man besser im anglokatholischen Bereich punkten. Die Union mit der PNCC ist daher für die FCofE eine einzigartige Chance, ihre Stellung in der britischen Kirchenlandschaft zu verändern. Für mich sieht das aber nach reiner Proselytenmacherei aus.

Allerdings halte ich es doch für unwahrscheinlich, dass es viele Anglokatholiken gibt, die in so eine neue Gemeinschaft wechseln wollen.


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BeitragVerfasst: 16. März 2013 17:59 
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Ich verstehe langsam aber sicher. Es gibt nur eins: Union - und sonst gar nichts. Das wäre vergleichbar mit den unierten Kirchen der RKK. Aber was dürfen die alles an Eigenheiten (anders herum: Abweichungen). Wenn Du das aufzählen möchtest, findest Du gar kein Ende. Hier aber müssen alle das gleiche Paket unterschreiben. Und selbst bei der Prälatur und Ähnlichem kann die aufzunehmende Gemeinschaft eine Präambel erhalten, die zu gewähren versucht, dass einige Eigenheiten und Abweichungen möglich sind. Das ist bei der UvS fokusiert auf diese Sache (nicht darüber hinaus) formal-ideologische Gleichschaltung, Bestimmung (keine Organisatorische, hält man nicht für nicht nötig).

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BeitragVerfasst: 16. März 2013 18:01 
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John, ich glaube nicht, dass es bloß um eine Art "PR-Trick" ginge. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese "Altkatholisierung" gar keine theol. Gründe hätte.


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